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	<title>MEDIATIONSBÜRO MÜNCHEN</title>
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	<description>Scheidung &#124; Familie &#124; Wirtschaft &#124; Erben &#124; Nachbarn</description>
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		<title>Mediator Moritz Gra&#223;inger im BR On3 Radio Interview</title>
		<link>http://www.mediationsbuero-muenchen.de/allgemein/mediator-moritz-graszinger-im-br-on3-radio-interview/</link>
		<comments>http://www.mediationsbuero-muenchen.de/allgemein/mediator-moritz-graszinger-im-br-on3-radio-interview/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 07 Oct 2010 14:07:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Was ist Mediation?]]></category>

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		<description><![CDATA[hier gehst zu Interview: LINK]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>hier gehst zu Interview: <a href="http://on3.de/element/7938/interview-mediator-moritz-grassinger-der-druck-auf-heiner-geissler-ist-extrem-hoch">LINK</a></p>
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		</item>
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		<title>Informationsgespr&#228;che zur Mediation am Amtsgericht M&#252;nchen</title>
		<link>http://www.mediationsbuero-muenchen.de/familienmediation/informationsgespraeche-zur-mediation-am-amtsgericht-muenchen/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 13:20:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Familienmediation]]></category>
		<category><![CDATA[amtsgericht münchen]]></category>
		<category><![CDATA[familienrecht]]></category>
		<category><![CDATA[mediator]]></category>
		<category><![CDATA[scheidung]]></category>
		<category><![CDATA[unterhalt]]></category>
		<category><![CDATA[Was ist Mediation?]]></category>

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		<description><![CDATA[F&#252;r eine friedliche Scheidung&#8230; Das Amtsgericht M&#252;nchen stellt der M&#252;nchner Mediatoreninitiative R&#228;umlichkeiten zur Durchf&#252;hrung kostenfreier Informationsgespr&#228;che zur Verf&#252;gung. Ziel ist, die bei einer Scheidung anfallenden Folgesachen wie Unterhalt, elterliche Sorge u.a. friedlich zu l&#246;sen. Seit dem 1.9.2009 kann das Familiengericht anordnen, dass Ehegatten einzeln oder gemeinsam an einem kostenfreien Informationsgespr&#228;ch &#252;ber Mediation oder einer sonstigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>F&uuml;r eine friedliche Scheidung&hellip;</h3>
<p>Das Amtsgericht M&uuml;nchen stellt der M&uuml;nchner Mediatoreninitiative R&auml;umlichkeiten zur Durchf&uuml;hrung kostenfreier Informationsgespr&auml;che zur Verf&uuml;gung. Ziel ist, die bei einer Scheidung anfallenden Folgesachen wie Unterhalt, elterliche Sorge u.a. friedlich zu l&ouml;sen. <span id="more-303"></span>Seit dem 1.9.2009 kann das Familiengericht anordnen, dass Ehegatten einzeln oder gemeinsam an einem kostenfreien Informationsgespr&auml;ch &uuml;ber Mediation oder einer sonstigen M&ouml;glichkeit der au&szlig;ergerichtlichen Streitbeilegung scheidungsbedingter Folgesachen (z. B. Unterhalt, elterliche Sorge) teilnehmen. Schlie&szlig;lich wird nahezu jede dritte Ehe geschieden und die daraus folgenden Streitigkeiten kosten nicht nur Zeit und Geld, sondern sind f&uuml;r die Beteiligten und die Kinder auch sehr belastend. Ziel muss es daher sein, L&ouml;sungen zu finden, die f&uuml;r alle Beteiligten akzeptabel sind. </p>
<p>Das Informationsgespr&auml;ch ist ein erster Schritt dazu. Zu diesem Zweck hat sich im Zust&auml;ndigkeitsbereich des Amtsgerichts M&uuml;nchen eine Mediatoreninitiative gegr&uuml;ndet, die zur Durchf&uuml;hrung dieser Gespr&auml;che bereit ist. Um diese Initiative zu unterst&uuml;tzen, stellt das Amtsgericht M&uuml;nchen R&auml;umlichkeiten zur Verf&uuml;gung und zwar im Justizgeb&auml;ude Maxburgstrasse 4, Zimmer C 103. Auch der M&uuml;nchner Anwaltsverein hilft mit: In diesem Zimmer findet n&auml;mlich schon seit geraumer Zeit eine Beratung f&uuml;r B&uuml;rger mit geringem Einkommen statt. </p>
<p>Der M&uuml;nchner Anwaltsverein hat sich nun bereit erkl&auml;rt, die R&auml;umlichkeiten zu teilen und bei der Organisation mitzuwirken. &bdquo;Ein sch&ouml;nes Beispiel f&uuml;r eine gelungene Kooperation&ldquo;, findet auch der Pr&auml;sident des Amtsgerichts M&uuml;nchen, Gerhard Zierl, &bdquo;neben der gerichtsinternen Mediation und dem M&uuml;nchner Modell sind die Informationsgespr&auml;che ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer friedlichen Scheidung.&ldquo; Der erste Termin findet am 13.4.2010 in der Zeit zwischen 16 Uhr und 17 Uhr statt. </p>
<p><em>Quelle: Amtsgericht M&uuml;nchen</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Vortrag Mediationsb&#252;ro M&#252;nchen &#8220;Mediation statt Ehestreit vor Gericht&#8221;</title>
		<link>http://www.mediationsbuero-muenchen.de/familienmediation/vortrag-mediationsbuero-muenchen-mediation-statt-ehestreit-vor-gericht/</link>
		<comments>http://www.mediationsbuero-muenchen.de/familienmediation/vortrag-mediationsbuero-muenchen-mediation-statt-ehestreit-vor-gericht/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Oct 2009 07:47:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Familienmediation]]></category>
		<category><![CDATA[Mediation FamFG Scheidung Trennung]]></category>

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		<description><![CDATA[Beginnt um 13.10.2009 &#8211; 19:30 Endet um 13.10.2009 &#8211; 21:00 Der Vortrag stellt die MEDIATION als einen neuen Weg f&#252;r eine einvernehmliche Trennung vor. Wenn Beziehungen oder Partnerschaften sich ver&#228;ndern oder beendet werden, dann treten Konflikte auf. Man streitet um Verm&#246;genswerte, Unterhalt, Erziehungsstile. Kinder werden u.U. zu Streitobjekten vor dem Familiengericht. Anw&#228;lte streiten stellvertretend, wo [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beginnt um<br />
13.10.2009 &#8211; 19:30</p>
<p>Endet um<br />
13.10.2009 &#8211; 21:00</p>
<p>Der Vortrag stellt die MEDIATION als einen neuen Weg f&uuml;r eine einvernehmliche  Trennung vor.</p>
<p>Wenn Beziehungen oder Partnerschaften sich ver&auml;ndern oder beendet werden, dann  treten Konflikte auf. Man streitet um Verm&ouml;genswerte, Unterhalt, Erziehungsstile.  Kinder werden u.U. zu Streitobjekten vor dem Familiengericht. Anw&auml;lte streiten  stellvertretend, wo direkte Kl&auml;rung und begleitendes Gespr&auml;ch zwischen den  Betroffenen m&ouml;glich w&auml;re.</p>
<p>Was ist Mediation?</p>
<p>Mediation hei&szlig;t „Vermittlung“; d.h. eine Vermittlung zwischen den Konfliktparteien.  Der Mediator macht keine eigenen Vorschl&auml;ge, sondern die Medianden erarbeiten  selbst&auml;ndig unter Anleitung ihre L&ouml;sung f&uuml;r den jeweiligen Konflikt.  Die Mediation will die Betroffenen ermutigen Entscheidungen selbst zu treffen und  eigene L&ouml;sungen zu finden.  Die Mediation ist ergebnisorientiert und auf die Zukunft gerichtet.  Ziel der Mediation ist es eine tragf&auml;hige Grundlage f&uuml;r den k&uuml;nftigen Umgang miteinander zu schaffen (z.B. die Partnerschaft endet; die Elternschaft besteht fort).  Der Vortrag beleuchtet die Vorteile der Mediation f&uuml;r betroffene Kinder, Eltern,  Ehepartner.</p>
<p>Im Anschluss des Vortrages k&ouml;nnen den drei Dozenten (Anwalt, Mitarbeiter des  Jugendamtes, Sozialp&auml;dagogin) Fragen zum Thema Trennung und Scheidung bzw.  Mediation gestellt werden.</p>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="2" width="100%">
<tbody>
<tr>
<td><strong>Ort</strong></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">Rahnst&uuml;berl, Hansa-Haus</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">Brienner Str. 39</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">80333 M&uuml;nchen</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="2" width="100%">
<tbody>
<tr>
<td><strong>Veranstalter</strong></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">&Ouml;DP M&uuml;nchen</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">Brienner Str. 46</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">80333 M&uuml;nchen</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"><a href="http://www.oedp-muenchen.de/" target="_blank">http://www.oedp-muenchen.de</a></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"><a href="mailto:info@oedp-muenchen.de">info@oedp-muenchen.de</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>BAFM Fachtag in M&#252;nster: Teilnehmernotizen zu den Referaten „Die Rolle der Psychologie in der Mediation“</title>
		<link>http://www.mediationsbuero-muenchen.de/familienmediation/bafm-fachtag-in-muenster-teilnehmernotizen-zu-den-referaten-die-rolle-der-psychologie-in-der-mediation/</link>
		<comments>http://www.mediationsbuero-muenchen.de/familienmediation/bafm-fachtag-in-muenster-teilnehmernotizen-zu-den-referaten-die-rolle-der-psychologie-in-der-mediation/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 24 Nov 2008 11:54:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MG</dc:creator>
				<category><![CDATA[ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Familienmediation]]></category>
		<category><![CDATA[BAFM]]></category>
		<category><![CDATA[Fachtag]]></category>
		<category><![CDATA[Münster]]></category>

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		<description><![CDATA[F&#252;r alle Teilnehmer am BAFM Fachtag am 15.11.08 in M&#252;nster und alle Interessierte hat Rainer K&#246;pnick Notizen zu den Referaten &#8222; Die Rolle der Psychologie in der Mediation&#8220; zusammengefasst: &#160; W&#228;hlen Sie einen Beitrag: &#8222;Besondere M&#246;glichkeiten der Mediation aus psychologischer Sicht&#8220;, Prof. em. Dr. Leo Montada, Trie &#8222; Zwischen &#214;konomie und Psychologie: Konflikte im Familienunternehmen&#8220;, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>F&uuml;r alle Teilnehmer am BAFM Fachtag am 15.11.08 in M&uuml;nster und alle Interessierte hat Rainer K&ouml;pnick Notizen zu den Referaten <strong>&bdquo; Die Rolle der Psychologie in der Mediation&ldquo;</strong> zusammengefasst:<br />
<span id="more-186"></span></p>
<div>&nbsp;</div>
<div>W&auml;hlen Sie einen Beitrag:</div>
<div>
<ul>
<li><a href="#1">&bdquo;Besondere M&ouml;glichkeiten der Mediation aus psychologischer Sicht&ldquo;, Prof. em. Dr. Leo Montada, Trie</a></li>
<li><a href="#2">&bdquo; Zwischen &Ouml;konomie und Psychologie: Konflikte im Familienunternehmen&ldquo;, Dr. Arist v. Schlippe, &nbsp;Witten</a></li>
<li><a href="#3">&bdquo;Kinder in hochstrittigen Trennungen&ldquo;, Dr. Helmuth Figdor, Wien</a></li>
<li><a href="#4">&bdquo;Die Seele folgt eigenen Gesetzen &ldquo; Paardynamik bei Trennung und Scheidung&ldquo;, Privatdozentin Dr. Astrid Riehl- Emde, Heidelberg</a></li>
<li><a href="#5">Hostorischer Vortrag Prof. Dr. Dr. Duss-von Werdt, Luzern</a></li>
</ul>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><a href="http://www.mediationsbuero-muenchen.de/wp-content/uploads/teilnehmernotizen_bafm_fachtag_-muenster.pdf"><img height="50" width="50" align="middle" alt="" src="http://www.mediationsbuero-muenchen.de/wp-content/uploads/pdf.jpg" title="pdf" class="alignnone size-medium wp-image-200" />Beitrag als PDF downloaden</a></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><a name="1"></a>&bdquo;Besondere M&ouml;glichkeiten der Mediation aus psychologischer Sicht&ldquo;</h3>
<p>Prof. em. Dr. Leo Montada, Trier</p>
<p>&nbsp;&nbsp;</p>
<p>Der Konflikt hat oft normative Ursachen.</p>
<p>Es geht dabei um die Verletzung von Erwartungen, Normen, &Uuml;berzeugungen.</p>
<p>Die Verletzung der <b><i>Norm</i></b>; nicht das <b><i>Interesse </i></b>ist dabei wesentlich.</p>
<p>-<span>&nbsp; </span>Die Bitte um Verzeihung schafft die &Uuml;bereinstimmung von T&auml;ter und Opfer &uuml;ber die verletzte Norm.</p>
<p>Der Konflikt ist also beigelegt, sobald die normativen Sichten in &Uuml;bereinstimmung gebracht werden.</p>
<p>Dies macht jedoch zuvor die &Uuml;bernahme der Verantwortung f&uuml;r die normative Verletzung notwendig.</p>
<p>Im Gegensatz dazu heizen <b><i>Rechtfertigungen</i></b> den Konflikt erst an.</p>
<p>Dies setzt bei den Beteiligten voraus, dass die &Uuml;berzeugung relativiert wird, dass die eigene Position alleine g&uuml;ltig sei.</p>
<p>Die Anerkennung abweichender &Uuml;berzeugungen f&uuml;hrt letztlich zur Ann&auml;herung der Parteien.</p>
<p>Bedeutung der Verfahrensgerechtigkeit:</p>
<p>&bdquo;h&ouml;ren&ldquo; und &bdquo;verstehen&ldquo;; der Verlierer muss ebenfalls in seiner Position gew&uuml;rdigt werden.</p>
<p>Die Schwierigkeit liegt jedoch in der Existenz verschiedener, unz&auml;hliger Quellen normativer Erwartungen.</p>
<p><b>Subjektivit&auml;t </b>ist das Kennzeichen dieser Quellen (sittlich, kulturell, Gewohnheit&#8230;)</p>
<p>Bei Wechsel der Lebenssituation gibt es dann zwangsl&auml;ufig die Konflikte (<i> neue Arbeitsstelle: Vertretungsregelung&nbsp;etc.)</i></p>
<p><i>Die Konfliktbearbeitung vor Gericht ist daher beschr&auml;nkt:</i></p>
<p>Sie reduziert sich z.B. auf die Herausnahme der &bdquo;Schuldfrage&ldquo;.&nbsp;Die justizielle Bearbeitung beschr&auml;nkt sich auf die <b>objektivierbaren Sachverhalte, </b>jedoch nicht auf<b>&nbsp;</b>Genugtuung, Kr&auml;nkung, bzw. subjektive Merkmale.</p>
<p>An dieser Stelle kommt der Kommunikationstherorie und den Themen besondere Bedeutung zu (Themen: <b>nichts</b> wird ausgeblendet; z.B. Beim Mobbing werden die Erwartungen des T&auml;ters an das Opfer nicht erf&uuml;llt</p>
<p>(z.B. erwartete Anpassung an die stillschweigenden Normerwartungen)</p>
<ul type="disc">
<li>
<p>normative      Konflikte k&ouml;nnen daher nicht durch Kompromisse wie bei Interessenskonflikten      beigelegt werden.</p>
</li>
</ul>
<p>Ann&auml;herung ist im Konflikt m&ouml;glich durch die Relativierung der Bedeutung von normativen Erwartungen.</p>
<p>(Praxis: Im Konflikt werden i.d.R. eigene Anteile bagatellisiert. Vergeltung wird zur Idee.)</p>
<p>&nbsp;Wichtig ist hierbei den Blick zu weiten, das eigene Spektrum zu erweitern, den Konflikt zu transzendieren.</p>
<p><strong>Wie?</strong></p>
<p>Das pers&ouml;nliche Anliegen wird sichtbar gemacht /Selbstaufmerksamkeit!</p>
<p>Notwendig ist hierf&uuml;r die &Uuml;berwindung der Einengungen (wie z.B. &bdquo;Verletzung&ldquo; und &bdquo;Genugtuung&ldquo;)</p>
<p>Transzendenz:</p>
<p>Was kann zwischen uns positives ausgetauscht werden (Wertsch&auml;tzung: z.B.</p>
<p>nicht lieben m&uuml;ssen aber zusammenarbeiten k&ouml;nnen)</p>
<p><strong>Vorsicht!</strong></p>
<p>Trotz der <i>Zukunfts</i>orientierung der Mediation ist es n&ouml;tig die <i>vergangene </i>Verletzung anzuerkennen.</p>
<p>Wichtig ist die Verbesserung des Gestaltungsraumes (d.h. die Vermeidung der Zuspitzung auf einen Detailaspekt.</p>
<p>(z.B. nicht mit dem Baby zu Hause bleiben oder nicht, sondern zu &uuml;berlegen welche <i>Betreuungsm&ouml;glichkeiten</i> es gibt.)</p>
<p>Notwendig ist die Schaffung einer <b>neuen Umgangskultur</b>; Abgrenzung / Grenzziehung</p>
<p>d.h. die Anerkennung, dass man sich auf bestimmten Gebieten <b>nicht</b> einigt.</p>
<p><strong>Es existiert kein normfreier Raum</strong></p>
<p>Vertr&auml;ge bieten die M&ouml;glichkeit Gerechtigkeit zu erlangen ( gleiche Freiheit, ohne Zwang, Drohung oder Mehrheitsbeschluss</p>
<p>Vertr&auml;ge d&uuml;rfen nicht auf Kosten Dritter getroffen werden. Das Binnen- und Au&szlig;enverh&auml;ltnis muss gerecht sein und vereinbar mit der Rechtsordnung sein.&nbsp;</p>
<p><b>Mehrwert der Mediation:</b></p>
<p>Nachhaltigkeit der Mediation (z.B. Steuerung der Emotionen, Kenntnis des Konfliktpartners)</p>
<p>&nbsp;Wissen, dass abweichende normative Erwartungen sind wohl begr&uuml;ndbar ist.</p>
<p>Auch im Scheitern der Mediation liegt die M&ouml;glichkeit etwas &uuml;ber die &Uuml;berwindung von Krisen als Wissen verf&uuml;gbar zu machen. Wichtig ist hierbei den Medianten sichtbar zu machen, was gelernt wurde.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;&nbsp;</p>
<hr />
<h3><a name="2"></a>&bdquo; Zwischen &Ouml;konomie und Psychologie: Konflikte im Familienunternehmen&ldquo;</h3>
<p>Dr. Arist v. Schlippe, &nbsp;Witten</p>
<p>Doppelgesichtigkeit der Familie</p>
<p>Allgegenwart von Familie</p>
<p>Systeme und ihre Logiken</p>
<p>Doppelgesichtigkeit der Familie</p>
<p>-<span>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span>Vorteile bringen gro&szlig;en Boost</p>
<p>-<span>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span>Nachteile&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; gro&szlig;e Schwierigkeiten</p>
<p>(Dialektik von Liebe und Hass)</p>
<p>Der Familienkonflikt ist analog dem Nitroglycerinfl&auml;schchen. Er ist vor dem Konflikt bereits vorhanden und bleibt unangetastet bis zum umsto&szlig;en. Dann ist die Frage entscheidend, ob bereits zuvor eine Idee davon vorhanden war.</p>
<p>Die Dynamik der verschiedenen Sozialsysteme ziehen verschiedene Verhaltenserwartungen nach sich.</p>
<p>Familie</p>
<p>Unternehmen</p>
<p>Eigentum</p>
<p>Familie ist omnipotent. Es entstehen in der Schnittstelle der verschiedenen Systeme Verhaltensparadoxien; wie ich mich verhalte ist es verkehrt. (z.B. Seniorchef sagt zu seiner gesch&auml;ftsf&uuml;hrenden Tochter in der Vorstandssitzung &bdquo;putz mir mal die Brille&ldquo;&nbsp;oder bsp. Kuckucksvater, der seine Firma rettet, und seine Frau bei der Entbindung alleine l&auml;sst etc.)</p>
<p><i>Familie:</i></p>
<p>Entfliehen &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; ist nicht m&ouml;glich</p>
<p>W&auml;hrung&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; ist Liebe, Bindung, Loyalit&auml;t</p>
<p>Ausgleich&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; langfristige Anerkennung</p>
<p>Gerechtigkeitskriterien&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Bed&uuml;rftigkeit, Gleichheit</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Unternehmen</em></p>
<p>Ausgang &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; prinzipiell jederzeit</p>
<p>W&auml;hrung&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Geld, Gehalt, Karriere</p>
<p>Gerechtigkeit&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Leistung, F&auml;higkeit, Unterschiedlichkeit</p>
<p>Ausgleich&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; kurzfristig</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Kernparadoxie Identit&auml;t</p>
<p>&bdquo;sei gleichzeitig Familienvater und Unternehmer&ldquo;</p>
<p>Familienunternehmen: st&auml;ndig verschwimmende Kontextmarkierungen (&bdquo;mach mal die Brille sauber&ldquo;)</p>
<p>Sei gleichzeitig gerecht im Kontext der Familie und Unternehmen.</p>
<p>Nicht die Paradoxie ist der Konflikt, sondern die Eskalationsgefahr</p>
<p>&bdquo;nicht Du bist die Quelle des Ungl&uuml;cks, sondern wir sind beide Gefangene der Paradoxien</p>
<p>(Extremfall: D&auml;monisierungsgefahr, hemmungslose Kritik, R&uuml;ckzug)</p>
<p>Wege aus Extremsituationen:</p>
<p>Narrativ: sich wertsch&auml;tzend der Logik 1 n&auml;hern</p>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; sich wertsch&auml;tzend der Logik 2 n&auml;hern als Brief</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ja, Sie haben ja Recht. Beide habe <b>Recht in ihrer Logik.</b></p>
<ul type="disc">
<li>
<p>Wichtig      ist es in dem Fall die Unvereinbarkeit verschiedener Logik als Realit&auml;t      anzuerkennen.</p>
</li>
<li>
<p>Trauer      &uuml;ber die Nicht-L&ouml;sbarkeit feststellen</p>
</li>
</ul>
<p>&bdquo;Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis viel gr&ouml;&szlig;er als in der Theorie&hellip;&ldquo;</p>
<p>Repertoire der Handlungsm&ouml;glichkeiten</p>
<p>Bewusstmachen</p>
<p>Austausch von Beziehungskonten</p>
<p>Reframing</p>
<p>Reflektierende Position</p>
<p>Externalisierung; nicht der andere ist der Gegner, sondern die paradoxe Zwickm&uuml;hle</p>
<p>Vorsicht!</p>
<p>&bdquo;Hau-ruck-Aktionen&ldquo; zur L&ouml;sung von Paradoxien enden meist im Chaos</p>
<p>Die Medianten m&uuml;ssen vielmehr auf die Spur der eigenen Selbstbeobachtung gebracht werden. Dies ist die Grundlage zur eigenen Verhaltens&auml;nderung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<h3><a name="3"></a>&bdquo;Kinder in hochstrittigen Trennungen&ldquo;</h3>
<p>Dr. Helmuth Figdor, Wien</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Gute/schlechte Trennung der Eltern ist nicht gleichzusetzen mit dessen Einfluss auf die seelische Entwicklung der Kinder.</p>
<p>Was ben&ouml;tigen die Kinder?</p>
<p>Was ist &bdquo;hochstrittig&ldquo;?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Thesen:</p>
<p>Unabh&auml;ngig der Kinder m&uuml;ssen die Eltern die Entscheidung zur Trennung selbst treffen.</p>
<p>Fremdheit in der Beziehung:</p>
<p>Problem ist die Nicht-Anerkennung oder Unterwerfung als extreme Pole auf die Fremdheit zu reagieren.</p>
<p>Absenz des Vaters f&uuml;hrt zur Zuspitzung des Konfliktes zur Mutter</p>
<p>(Auseinandersetzung mit dem Vater fehlt; Mutter versucht die ambivalente Aufgabe von F&uuml;rsorge und Grenzziehung zu verbinden)</p>
<p>Schuldgef&uuml;hle des Kindes bis zu mehreren Jahren nach der Trennung f&uuml;hren zur Verdr&auml;ngung des Konfliktes und zur Neurosenbildung</p>
<p>Mutter und Vater sind grunds&auml;tzlich unterschiedlich M: Versorgungsprinzip&nbsp;</p>
<p>V: Forderungsprinzip</p>
<p>Grenzsetzung der Mutter durch Umgang mit Emotionalit&auml;t</p>
<p>Verlust des Vaters:</p>
<p>Gefahr f&uuml;r die Autonomiebildung des Kindes _ resultierende Regressionsgefahr!</p>
<p>(Gefahr f&uuml;r die Schul- und Leistungsentwicklung)</p>
<p>Sobald Aggressionen nicht ausgelebt werden d&uuml;rfen, besteht die Gefahr der Entwicklung von Konfliktscheu (Liebesentzug der Mutter im Konflikt als Folge) bei den Kindern</p>
<p>Die Folgen in Bezug auf die Entwicklung der Kinder sind demnach nicht die Trennungsfolgen, sondern die Konfliktfolgen.</p>
<p>D.h. bei Scheidungen ist nicht die Scheidung der Eltern das Problem, sondern wie sie mit dem Konflikt umgehen (siehe: Bedrohung durch Liebesverlust der Eltern als Bedrohung durch die Trennung der Eltern!)</p>
<p>Demnach kommt Relevanz der Frage zu, wie die Eltern bereits vor der Trennung mit Konflikten im Familiensystem umgegangen sind.</p>
<p>Folge: Es gibt kein ideales Scheidungsalter</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Aber</p>
<p>Kinder brauchen eine ausf&uuml;hrliche Erkl&auml;rung der Eltern ( damit die Kinder nicht in die T&auml;ter/Opfer-Denkweise verfallen,</p>
<p>denn Streit geh&ouml;rt zum Alltag aber</p>
<p>mit dem Streit darf die Liebe nicht aufh&ouml;ren</p>
<p>Eltern m&uuml;ssen sich nicht auf eine&nbsp;Scheidungsversion einigen, sondern d&uuml;rfen ruhig unterschiedliche Versionen nennen.</p>
<p>In der Praxis geschieht jedoch h&auml;ufig die Abspaltung der positiven Seiten des Ex- Partners der tats&auml;chlicher Bestandteil des eigenen Erlebens wird (d&auml;monisieren).</p>
<p>Kinder reagieren immer heftig; sie sollen ermutigt werden, ihre Gef&uuml;hle zu verbalisieren.</p>
<p>Eltern geht es in der Trennung miserabel. Sie empfinden sich jedoch nie als Subjekt der Verzweiflung des Kindes. Das Kind muss beide Elternteile lieben k&ouml;nnen, ohne sich entscheiden zu m&uuml;ssen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Problem:</p>
<p>Das Opfer- Elternteil ben&ouml;tigt das Kind in der Scheidung.</p>
<p>Nach hochstrittigen Trennungen fallen Eltern auf die infantile Ebene zur&uuml;ck; es existiert eine hohe affektive Bedeutung gegen&uuml;ber dem Rationalen. Was mit dem Verlust von (rationaler) Elternverantwortung einhergeht.</p>
<p>Es entwickeln sich pathologische, klinische Muster. So werden auftretende Konflikte rationalisiert und p&auml;dagogisiert.</p>
<p>Eltern m&uuml;ssen demnach den Kindern die Angst nehmen, den anderen Elternteil zu verlieren.</p>
<p>(z.B. nach drei Jahren der Trennung haben Kinder, die bei der Mutter leben zu 70 % keinen Kontakt mehr zu dem Vater)</p>
<p>Wichtig ist die Bef&auml;higung des Kindes zur Empathie. (Nervosit&auml;t und ungewohntes Verhalten vor/nach Umg&auml;ngen mit dem Vater sind normal.</p>
<p>Eltern haben daf&uuml;r zu sorgen, dass der Kontakt zu dem anderen Elternteil auch stattfindet. In der Praxis gibt es jedoch das Problem, dass sie Verantwortung auf das Kind &uuml;bertragen wird (das Kind will ja nicht&#8230;)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Beziehung zur Mediation</p>
<p>Manchmal ist die Parteinahme f&uuml;r das Kind notwendig (jedoch ansonsten Anspruch an die Allparteilichkeit)</p>
<p>Eltern m&uuml;ssen darauf aufmerksam gemacht werden, dass sie das Gl&uuml;ck ihres Kindes vernichten.</p>
<p>Man darf keine M&ouml;glichkeit zulassen, dass Eltern ihr infantiles Verhalten p&auml;dagogisieren.</p>
<p>Der Experte hat die Schuldigkeit den Eltern in diesem &nbsp;Extrem- Falle sogar zu drohen.</p>
<p>Die Praxis der Kooperation ist h&auml;ufig eine Praxis des Wegschickens.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><a name="4"></a>Privatdozentin Dr. Astrid Riehl- Emde, Heidelberg</p>
<h3>&bdquo;Die Seele folgt eigenen Gesetzen &ldquo; Paardynamik bei Trennung und Scheidung&ldquo;</h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Gegenteil von Liebe ist nicht Hass, sondern Gleichg&uuml;ltigkeit. Liebe ist beschreibbar, aber nicht erkl&auml;rbar</p>
<p>(s. Reaktionen wie z.B. &bdquo;warum konnte ich mich so t&auml;uschen&#8230;&ldquo;)</p>
<p>Abwehrmechanismen bei Verliebtheit</p>
<p>Spaltung von Gut vs. B&ouml;se</p>
<p>Verleugnung der &bdquo;b&ouml;sen&ldquo; Anteile</p>
<p>Idealisierung der &bdquo;guten&ldquo; Anteile</p>
<p>Es besteht der Wunsch nach Vervollst&auml;ndigung(durch die Liebe) zweier getrennter H&auml;lften.</p>
<p>Es existiert eine Au&szlig;enwelt und eine Innenwelt der Partnerschaft.</p>
<p>Beim Zusammenwachsen ist wesentlich, wie der Umgang mit Entt&auml;uschungen und Ambivalenzen ist, das hei&szlig;t mit den Anteilen, die auch st&ouml;ren.</p>
<p>(oder auch N&auml;he/Distanz</p>
<p>Verbundenheit/Autonomie</p>
<p>Extase und Kontrollanspruch)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Liebe l&auml;sst sich nicht erzeugen, sie l&auml;sst sich aber auch nicht stoppen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dreieckstheorie nach Sternberg</p>
<p>Emotionale<span>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Rational&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Motivational</span></p>
<p>z.B. Intimit&auml;t<span>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Bewusste Entscheidungen&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Leidenschaft</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Aufk&uuml;ndigung der verschiedenen Ebenen l&auml;uft nicht syncron, deshalb erw&auml;chst das Gef&uuml;hl der Halbiertheit.</p>
<p>Idealisierung<span>&nbsp;&nbsp;  -&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Gegenidealisierung</span></p>
<p>(Verliebtheit)<span>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp; (Entliebtheit)</span></p>
<p>beide Prozesse laufen sehr heftig und ab!</p>
<p>Ph&auml;nomen &bdquo;gestohlenes Selbst&ldquo;&nbsp;</p>
<p>Ziel ist die Entkoppelung vom einstigen Objekt</p>
<p>Dieser Prozess ist eine Passion mit umgekehrten Vorzeichen. Es bedeutet eine Umkehrung des bisherigen Objektbezuges.</p>
<p>Wut, &Auml;rger, Schuldgef&uuml;hle sind Hemmungen f&uuml;r die Mediation; die Reaktion ist jedoch normal.</p>
<p>Wichtig f&uuml;r die Trennungsphase:</p>
<p>In dem o.g. Zustand der Ambivalenz ist keine tragf&auml;hige Entscheidung m&ouml;glich.</p>
<p>Was beeinflusst den Trennungsprozess?</p>
<ul>
<li>Vorbereitungszeit</li>
<li>Ehedauer</li>
<li>Bedeutung der Ehe</li>
<li>Eigene Ressourcen</li>
<li>Neue Beziehung</li>
</ul>
<p>Dieser Prozess verl&auml;uft beim (Ex-)Partner in aller Regel zeitlich versetzt.</p>
<p>Trennung erfordert</p>
<ul>
<li>Trauer</li>
<li>Abschied</li>
<li><span><span> </span></span>Neuorientierung</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dies ist kein einmaliger Akt, sondern ein Prozess.</p>
<p>Wie?</p>
<ul>
<li>l&ouml;sen aus der alten Beziehung</li>
<li><span><span> </span></span>entwickeln eigener Ziele</li>
<li>retten der eigenen Identit&auml;t aus der Beziehung zum Partner.</li>
<li>Hinwendung zum eigenen Selbst</li>
</ul>
<p>Dies f&uuml;hrt letztlich zum erkennen der eigenen Anteile am Scheitern der Beziehung</p>
<p>und der Integration der Ambivalenz</p>
<p>Bedeutung der Psychoedukation:</p>
<p>Vermittlung vom Wissen &uuml;ber die Emotionalit&auml;t von Trennung (Folge: &bdquo;normalisieren&ldquo;)</p>
<p>Elternschaft und Erhalt von Autonomie.</p>
<p>Menschen, die ihre Identit&auml;t zur Paar-Identit&auml;t gemacht haben, ben&ouml;tigen f&uuml;r die Trennung l&auml;nger.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;&nbsp;</p>
<hr />
<p><a name="5"></a>Hist. Vortrag:</p>
<h3>&nbsp;&bdquo;Um die Wahrheit zu sagen, hatten die Mediatoren in M&uuml;nster gro&szlig;e M&uuml;he, wenig Erfolg und noch weniger Ehre. Ihre Absichten waren gut, aber &uuml;berall stie&szlig;en sie auf H&auml;rten&#8230;.&ldquo;</h3>
<p>(A. de Wicquefort, 1682)</p>
<p>Prof. Dr. Dr. Duss-von Werdt, Luzern</p>
<p>Westf&auml;lischer Frieden, nach Beendigung des drei&szlig;igj&auml;hrigen Krieges/ Friedenssaal</p>
<p>Aloisius Cotarini, Mediator aus Venedig (Anreise M&uuml;nster 1643 /Abreise 1649)</p>
<p>&bdquo;Dazwischen gehen und vermitteln&ldquo;</p>
<p>Moderation (&uuml;bers. M&auml;&szlig;igung) ist die Eigenschaft des Vermittlers</p>
<p>Das Vertrauen der Streitparteien war nicht leicht zu erwerben (Bestechungsversuche, Einsch&uuml;chterung, Voreingenommenheit Frankreichs)</p>
<p>Keine geordnete Verhandlung, keine Vollversammlung, sondern Pendelmediation.</p>
<p>Immer wieder erhobene Vorw&uuml;rfe der&nbsp;Parteilichkeit an die Mediation;</p>
<p>jedoch entscheidend ist die Bereitschaft der Beteiligten &nbsp;die Bereitschaft zur Zusammenarbeit.</p>
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